Jungunternehmer haben gute Chancen in der Schweiz

Die Fakten: Seit einigen Jahren nimmt die Zahl der Neugründungen von Firmen, sogenannte Start-ups, laufend zu. So wurden in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt 43’838 neue Firmen pro Jahr im Handelsregister eingetragen, wie das Institut für Jungunternehmen (IFJ) gezählt hat. Im letzten Jahr waren es schweizweit sogar 49’398 Neugründungen. Das sind zwar 1.4 Prozent weniger als im Rekordjahr 2021 – aber mehr als zwölf Prozent über dem Zehnjahresdurchschnitt.

Tiefe Hürden: In der Schweiz sei es sehr einfach, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, heisst es vom IFJ. Das zeige etwa der Trend zur Teilzeitselbständigkeit. Dabei wird parallel zum Anstellungsverhältnis eine eigene Firma aufgebaut – etwa aus einem Hobby oder für Dienstleistungen. Manche Gründerinnen und Gründer solcher Firmen wagen dann irgendwann einmal den Schritt in die volle Selbständigkeit.
Die Ängste: «Neugründerinnen und Neugründer machen sich vorher vor allem Sorgen über die Auftragslage und die administrativen Angelegenheiten», sagt Pascal Hollenstein, Kommunikationschef des IFJ. Doch diese Sorgen würden sich nach der Gründung der Firma meist in Luft auflösen. Dies nicht zuletzt dank der Unterstützung durch das IFJ, wie Hollenstein betont.

 

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